Sogar die de facto gleichgeschaltete Presse der Leitmedien verschweigt nicht die alltäglich sich anhäufenden entsetzlichen Opferzahlen, die in dem Vernichtungskrieg Israels gegen zivile Palästinenser gemeldet werden. Dagegen sind am Samstagnachmittag in diesem Frühsommer in Kassel lediglich 200 Menschen auf die Straße gegangen, um ihren Protest und die Forderung nach Frieden zum Ausdruck zu bringen. So wenige?
Zwar war der offizielle Veranstalter die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen (IHR), aber im Großraum Kassel beziehungsweise Nordhessen gibt es doch bestimmt mehrere tausend Menschen, die sich zu diesen Demonstrationszielen hätten anschließen können. Vom Friedensforum scheinbar keine.
Sowohl der Kern des Christentums (alle Menschen sind vor Gott gleich sowie: liebe deine Feinde) als auch der des Liberalismus (der Mensch ist frei geboren) wie des Sozialismus enthält die Botschaft von der Gleichheit und der Würde des Menschen. Fühlen die sich alle nicht betroffen? Haben die kein Mitgefühl angesichts der vorsätzlich von Israel erzeugten Hungerkatastrophe und der an Essensausgaben Erschossenen? Und letzte Frage: Waren so viele an den Badeseen, oder bei den Schützenfesten?
Immerhin berichtete die HNA journalistisch sehr akkurat: