Die Grünen verbieten?

Kaum zu glauben – da ist jemand auf die Idee gekommen, für eine entsprechende Petition Unterschriften zu sammeln:

https://www.change.org/p/verbieten-sie-die-partei-b%C3%BCndnis-90-die-gr%C3%BCnen

Oder:

https://www.change.org/p/verbot-der-partei-b%C3%BCndnis-90-gr%C3%BCne-beantragen?original_footer_petition_id=37835588&algorithm=promoted&source_location=petition_footer&grid_position=3&pt=AVBldGl0aW9uAGlVPwIAAAAAZa5g3R6M%2BoA2ZjE4OTJhOA%3D%3D

Warum ich diese Petition mit meiner Unterschrift – und diesem Kommentar unterstütze:

In den 1980-ern war ich im Kreis Waldeck-Frankenberg etwa zwei Jahre lang Sprecher der Grünen, als die Partei noch ein Teil der Friedensbewegung war. Jetzt ist sie die Heimat der unerbittlichsten Kriegs-Waffen-Befürworter und -Hetzer in Bezug auf die Kriege in Ukraine und Gaza. Sodann arbeiten ihre politischen Berliner Akteure als Amateure wie z. B. Özdemir (Landwirt?), Baerbock (Diplomatin? eher Hochstaplerin!) oder Ricarda Lang als Vorsitzende (ahnungslos, z. B. in Rentenfrage) nicht für Bedürfnisse der Bevölkerung sondern für die der USA/NATO…

Außerdem: Matthäus 7
15Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte.…

Der das sagte wurde von Pharisäern politisch verfolgt und von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt. Vor 2000 Jahren.

Die neuen, bundesdeutschen Wölfe im Schafspelz, durch deren Handeln in der „Ampel-Regierung“ Deutschland wirtschaftlich und wegen des fortgesetzten, spektakulär laienhaften Handelns weltweit enorm beschädigt wird und auch die AfD ständig Zulauf hat, haben ja mächtige Verbündete und Unterstützer im sogenannten Wertewesten, der bekanntlich in NATO und USA beheimatet ist. Da werden sich bestimmt einflussreiche Helfer mit guten Beziehungen und dem nötigen Kleingeld finden, die ein eventuelles Verbotsverfahren zu verhindern wissen.

Zwar kennen wir Kurt Tucholskys Feststellung „Wenn Wahlen etwas änderten, wären sie längst verboten.“ Aber manchmal geschehen auch in einer informierten, demokratischen Öffentlichkeit bei Wahlen unerwartete Wunder. Dann haben jene Helfer gegenüber dem informierten (!) Wahlvolk keine Chance.

Wer es sich also überlegt, in sich geht, dann eventuell die Petition mit der Unterschrift unterstützt, würde sich an einem deutlichen Warnschuss beteiligen. Bis zur Wahl in 2025 kann noch viel geschehen. Vielleicht zerbröselt ja vorher die Ampel ohnehin.

Bilder-Quiz

Kinderleicht ist ja heutzutage das Fotografieren. Dank des technischen Fortschritts seit dem 7. Januar 1839, als Louis Daguerre in der Pariser Académie des sciences (Akademie der Wissenschaften) erstmals die „Daguerrotypie“ vorgestellt hat (Wikipedia), können schon Vorschulkinder mit einem Smartphone „Lichtbilder“ machen.

Ohne die technischen Entwicklungsstufen im Einzelnen nachzeichnen zu wollen ist es doch bemerkenswert, dass der Siegeszug dieses „Endgerätes“ seit 2007 mit dem ersten iPhone weitestgehend das Ende der Kleinbild-Kameras eingeläutet hat, bei denen noch Negativ- oder Diafilme gebraucht wurden, um diese dann im Fotolabor entwickeln zu lassen. Von denen konnte man sich Papierbilder, „Abzüge“ genannt, machen lassen, sie mit der Post verschicken oder auch in ein Album kleben. Mit den Ergebnissen von Diafilmen, den Dias, wurden sodann gerne mal mit dem Diaprojektor und mit einer aufgespannten Leinwand im größeren Familien- oder Bekanntenkreis Dia-Abende vom letzten Urlaub veranstaltet.

Seit inzwischen 17 Jahren ist das ja alles Nostalgie. Und das obige Bild entstand nur 9 Jahre danach.

Hierzu nun kann jede/r per Kommentarfunktion (!) folgende Fragen beantworten:

1. Wo wurde das Ereignis erlebt?

aParis
bPrag
cStockholm
dWien

2. Welches Thema entspricht dem Foto?

(Es können auch mehrere Antworten gewählt werden.)

aMilitär
bPublikum
cNeugier
dUrlaub

3. Die direkte Vorbereitung für den Fotografen war…

adie Anreise
bder Handy-Kauf
cdie Standortwahl hinter einem kleineren Menschen
dder Kauf einer Teleskop-Stange für das Handy

Die richtigen Lösungen werden in der nächsten Ausgabe des Zimbo Blogs veröffentlicht.

Es geht für alle nicht nur ums Geld

Man stelle sich vor, Sie stehen an der Kasse. Die EC-Karte will nicht, die Kreditkarte streikt. Hinter Ihnen ungeduldige Stimmen. Sie brechen den Kauf ab, probieren es beim Bäcker gegenüber. Die Geldkarten lassen Sie im Stich, auch hier. Ob Sie kaufen oder verkaufen können, entscheiden nicht mehr Sie, sondern die Technik, die Bank und der Staat. Unvorstellbar?

Was haben Sahra Wagenknecht, Edward Snowden, Theo Waigel, Bundesbankchef Carl-Ludwig Thiele und der österreichische Nationalbankchef Dirk Holzmann gemeinsam?

Sie warnen als besonders Prominente Persönlichkeiten im Gegensatz zu – meist regierungs- oder kapitalnahen Personen weltweit – vor den Folgen der teils multinational betriebenen Pläne zur Abschaffung des Bargeldes.

Viele der äußerst informativen Pro- und Kontra-Argumente zum Thema Bargeld-Abschaffung sind auf dieser schweizerischen Website nachlesbar:

Man kann am Seitenende auch eine Initiative unterstützen!

Und hier ganz aktuell aus der WIRTSCHAFTSWOCHE, mit den üblichen obrigkeitsstaatlichen Vorwänden…

https://www.wiwo.de/unternehmen/finanzen-eu-kaempft-gegen-geldwaesche-bargeldobergrenze-kommt/29609522.html

Schlag-Wort als Unwort

„Die Zunge ist zwar kein Bein, doch schlägt sie Manchem den Rücken ein.“ Schon im zweiten Schuljahr lernten ich dies Sprichwort kennen und hörte dazu von unserem Lehrer, dass hier mit Bein der menschliche Oberschenkelknochen in der Funktion einer Keule gemeint ist, damit der Spruch sich auch reimt. Nun also wurde „Remigration“ zum Unwort des Jahres gekürt.

Als rechter Kampfbegriff werde Remigration als „beschönigende Tarnvokabel“ benutzt, teilte die Jury mit. Diese Erklärung kann man sicher sofort unterschreiben. Denn die größtenteils unter Todesgefahr geflüchteten, oft schon jahrelang hier lebenden Menschen sind ja keine Besucher, die unter Missachtung ihrer verbrieften Grundrechte in ihr Herkunftsland abgeschoben werden dürfen.

Ob sich allerdings die Jury-Mitglieder der „sprachkritischen Aktion“ am Montag (15. Januar) im hessischen Marburg bei der Bekanntgabe darüber im Klaren waren, dass die Verneinung eines Begriffes mit dem Präfix „un-“ an sich ein Unding ist? Man denke doch nur an Beispiele wie Unglück, Unheil, ungeschickt oder unteilbar. Analog wäre Unwort an sich ein sich selbst negierendes Wort, das es eigentlich nicht gibt.

Das „Unwort des Jahres“ gilt als eine zivilgesellschaftliche, vielbeachtete sprachkritische Aktion, die in Deutschland 1991 von dem Frankfurter Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser ins Leben gerufen wurde. So wirkt die jährliche Publikation immerhin wie ein Anstoß, mal wieder über den öffentlichen Sprachgebrauch nachzudenken, etwa wie bei Klimahysterie (2019), Gutmensch (2015) oder Klimaterroristen (2022).

Nicht nur der Agrardiesel ist’s

Wenn wir nur die Aktionen der Bauern auf den Straßen und Plätzen und ihre Parolen im Fernsehen sehen oder in der Zeitung lesen, scheint es hauptsächlich um die jüngsten dazu gehörenden, vorangegangenen Beschlüsse der Bundesregierung (Ampel) zu gehen. Dass es jedoch in Wirklichkeit um grundsätzliche agrarpolitische Probleme geht, die sich in den letzten sechs Jahrzehnten angestaut haben, vor allem unter Unionsregierungen und CDU/CSU-Ministern sowie verstärkt durch EU-Politik, wurde mittlerweile von einigen Bauern-Funktionären erwähnt.

Erfahrungsgemäß gibt es bei allen gesellschaftlichen Veränderungen „Strippenzieher“, die herausgefunden werden können, wenn Antworten auf die Frage „wem nützt es?“ gesucht und gefunden werden. Deswegen halte ich die folgenden Informationen für sehr erhellend. Bitte anklicken!

https://freeassange.rtde.me/meinung/192452-bauernproteste-es-geht-um-blackrocks/